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Der Freundeskreis Zwingenberg-Brisighella blickt auf 25 Jahre Engagement, Begegnungen und Austausch zurück. Nachdem die Partnerschaft zwischen den beiden Städten im Jahr 2000 beschlossen wurde, hatte sich der Verein im darauffolgenden Jahr offiziell gegründet. Den Anfang
machte Hans Worna als erster Vorsitzender. Er begleitete die ersten Jahre nicht nur organisatorisch, sondern auch sprachlich als Übersetzer und Dolmetscher. Für seine Verdienste wurde er 2018 zum Ehrenmitglied ernannt.
Später übernahm Marita Egner den Vorsitz, bevor Petra Miraglia an die Spitze des Vereins rückte. Unter ihrer
Leitung ist der Freundeskreis auf 85 Mitglieder angewachsen. Das jüngste Mitglied ist 29 Jahre alt, das älteste 93 Jahre – ein Zeichen dafür, dass die Verbindung nach Brisighella Menschen ganz
unterschiedlicher Generationen anspricht.
Über die Jahre hat der Verein viel bewegt: Besuche wurden geplant, Kontakte nach Italien gepflegt, Vorträge
organisiert, Ausflüge angeboten, Stammtische veranstaltet und Feste gefeiert. Die Mitglieder nahmen diese Angebote gerne an. Zum Jubiläum entschied sich der Vorstand daher für einen besonderen
Tagesausflug und lud die Mitglieder ins Kloster Maulbronn ein.
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Der Ort war bewusst gewählt. Denn die Zisterzienser, die Maulbronn gründeten, haben auch in Italien Spuren hinterlassen. Nach ihrer Entstehung 1098 in Frankreich
verbreitete sich der Orden im frühen 12. Jahrhundert auf der italienischen Halbinsel. Besonders in der heutigen Emilia-Romagna wirkten die Mönche prägend: Sie gestalteten Landschaften, entwässerten
Sumpfgebiete und schufen nutzbares Land.
Rund 30 Mitglieder nahmen an dem Ausflug nach Maulbronn teil. Bei einer Führung durch die Klosteranlage, beim gemeinsamen Essen und in vielen Gesprächen wurde deutlich: Das Jubiläum war nicht nur ein
Rückblick auf 25 Jahre Vereinsgeschichte, sondern auch ein lebendiger Ausflug in die europäische Kulturgeschichte.
Text: A. Bertram