Sara ist eine Basket- und Baskinspielerin. Sie hat Trainer Hassan sowie einige Spieler des Baskin-Teams Brisighella interviewt. In diesem Video stellt sich sich vor und erklärt, was ihr an der Spielart gefällt.
Apropos: Die Übersetzung steht unter dem Video.
Wie ich schon gesagt habe, ich bin Sara, spiele Basketball, aber seit einigen Jahren, dank meinem Trainer Hassan, habe ich auch Baskin gelernt. Es war ein Abenteuer, ehrlich, weil es etwas kompliziert ist. Die Regeln sind im Vergleich zu Basketball sehr unterschiedlcih, die Ziele sind mehr oder weniger gleich.
Aber jedenfalls habe ich durch diesen Sport viele neue Leute kennenlernen können, wir haben eine fantastische neue Gruppe gegründet, wir kommen zusammen, haben Spaß miteinander, weil wir das gleiche Ziel haben, im Training und vor allem in den Spielen. Ich möchte mich bei Hassan bedanken dafür, dass er mir diese Gelegenheit gegeben hat, und ich hoffe, dass das noch lange andauern kann.
Jama Hassan ist Trainer im italienischen Basketballverband. Er ist der Initator für Baskin in der Region. Im Interview mit Sarah, einer Baskin-Spielerin, erklärt er, wie die Spielart nach Brisighella kam. Das Interview steht übersetzt unterhalb des Videos.
Hi, ich bin Sara, eine Basketball- und Baskinspielerin. Heute will uns Hassan erklären, wie Baskin in Brisighella entstanden ist. Hassan ist Trainer für Basketball und Baskin.
Erzähl uns ein bisschen, wie Baskin hier in Brisighella entstanden ist.
Also, Baskin ist hier entstanden dank der Initiative eines Mädchens, Racinta Morino, die mich eingeladen hat, mir ein Spiel in Castelbolognese anzuschauen. Ich bin hingegangen und habe eine völlig neue Sache gesehen. Ich habe das gesehen und mir gedacht, das könnte man auch in Brisighella probieren. Ich habe dies unseren jungen Spielern erzählt und von ihnen kam die Anregung: probieren wir es!
Für uns war es eine besondere Angelegenheit, wir waren Basketballspieler und auf Baskin mussten wir uns erst einstellen. Auch darauf, dass wir mit Behinderten in einer Mannschaft sind - und wir mussten die Regeln anpassen. Ich denke, dass wir in Italien die einzigen sind.
Um Trainer zu werden, hast du einen Kurs absolviert?
Ja, ich habe einen Kurs machen müssen, dieses Jahr habe ich den ersten Kurs in der Emilia Romagna besucht, ich und ein anderer Trainer haben einen zweitägigen Kurs in Ferrara absolviert. Danach waren wir offiziell Übungsleiter für Baskin. Wir müssen uns aber auch selbst immer weiterentwickeln .
Ja , sicher. Und die Baskinmannschaft hier in Brisighella, wie geht’s mit der weiter, welche Ziele hast du?
Letztes Jahr haben wir den Regionalentscheid hier organisiert, man lernt selbst dabei. Wir sind viele Personen. Unser Ziel ist es, in Zukunft einmal die Meisterschaft zu gewinnen.
Wir sind hier mit Milva und Alice, sie spielen schon seit einigen Jahren Baskin.
Milva, erzähl uns ein bisschen, wie es angefangen hat, wie ihr diese Initiative entdeckt habt.
Also, die Lehrerin Claudia hatte mich gefragt, ob Alice kommen könnte, um so etwas wie Basketball zu spielen. Ich war ein wenig skeptisch, weil ich dachte, dass sie sehr introvertiert ist, ich weiß nicht, wie sie die neue Situation aufnehmen würde, die anderen Leute. Dann haben wir es einmal probiert,es ist gut gegangen und sie ist dabei geblieben , ich hab es auch probiert, und wir haben uns wohlgefühlt.
Wie ist es, wenn du mit deiner Tochter auf dem Spielfeld bist.
Es ist schön, es ist eine ganz neue Erfahrung.
So haltet ihr euch auch gut fit und in Form, wenn ihr jede Woche trainiert.
Ja, wir gehen immer ins Training, wir haben die Spiele, die Meisterschaft.
Freut sich Alice auf die Spiele?
Ja, sie ist mit Engagement dabei.
Ich hab die Veränderungen gesehen, die positiven Veränderungen, sie ist glücklich, sie kann sich freuen, und wenn es Streit gibt und es dann heißt , wir gehen zum Baskin, sehe ich, wie es auf einmal geht, sie bereitet sich dann alleine darauf vor.
Schön, Alice, dann bleiben wir dabei, mach so weiter.
Ja
Ja, vielen Dank